
Dominique Sanda
Sanda heiratete bereits im Alter von 15 Jahren, die Scheidung folgte schon zwei Jahre später und sie arbeitete als Fotomodell. Ihr Filmdebüt hatte sie in einer Hauptrolle in Robert Bressons Dostojewski-Verfilmung Die Sanfte (1969). Sie spielte eine Frau, die bei dem Versuch, sich aus Konventionen des Katholizismus zu befreien, scheitert. Internationale Bekanntheit erlangte Sanda durch die Hauptrolle der bisexuellen Dame Anna Quadri in Bernardo Bertoluccis Der große Irrtum (1970). Noch im selben Jahr wurde die Schauspielerin von Vittorio de Sica für Der Garten der Finzi Contini besetzt. Sie spielte die Rolle der Ada in Bernardo Bertoluccis Epos 1900 (1976) sowie Irene in Mauro Bologninis Das Erbe der Ferramonti (1976) – für die sie den Darstellerpreis auf den Filmfestspielen von Cannes 1976 gewann – sowie Neun im Fadenkreuz (1971), Jenseits von Gut und Böse (1976) und Jacques Demys Ein Zimmer in der Stadt (1982). Dominique Sanda tritt überwiegend in italienisch-französischen Film- und Fernsehproduktionen auf. Im Fernsehen spielte sie u. a. die Inessa Armand in Damiano Damianis Der Zug (1988). Zu ihren letzten großen Filmerfolgen zählt der Thriller Die purpurnen Flüsse (2000).
Bekannt aus
FilmDie purpurnen Flüsse20006.9
FilmDer große Irrtum19717.6
Film190019767.8
FilmSaint Laurent20146.1
FilmDer Garten der Finzi Contini19707.0
FilmDie Bibel - Josef19958.2
FilmGewalt und Leidenschaft19747.3
FilmStraße der Verdammnis19775.1
FilmDer Mackintosh Mann19736.1
FilmJunta19996.9
FilmEin Zimmer in der Stadt19826.4
FilmUne femme douce19696.8
FilmAn einem Sonntag Anfang Juni20135.6
FilmNeun im Fadenkreuz19715.9
FilmDer Schatz von Caboblanco19805.3
FilmAl di là del bene e del male19775.7
FilmDer Steppenwolf19745.8
FilmDas Erbe der Ferramonti19766.3
FilmDie Reise19926.1
FilmLe Navire Night19796.6
FilmReise in die Zärtlichkeit19806.5