Gus Schilling
Zunächst als Vaudeville- und Burlesque-Künstler unterwegs, trat Gus Schilling zwischen 1928 und 1931 unter anderem dreimal am New Yorker Broadway auf, ehe er sich Orson Welles’ Mercury Theatre anschloss und in mehreren Radiohörspielen zum Einsatz kam. Ab 1940 wirkte er schließlich auch in US-amerikanischen Filmen mit und war dabei zumeist in komischen Nebenrollen zu sehen, wie beispielsweise in den Filmmusicals In der Hölle ist der Teufel los! (1941) und Du warst nie berückender (1942), wo er neben Fred Astaire und Rita Hayworth den Sekretär von Adolphe Menjou spielte. Er trat aber auch in insgesamt fünf Filmen von Orson Welles auf: Citizen Kane (1941), Der Glanz des Hauses Amberson (1942), Die Lady von Shanghai (1947), Macbeth – Der Königsmörder (1948) und Im Zeichen des Bösen (1958). Letzterer wurde erst nach Schillings Tod veröffentlicht. Schilling war mit der Burlesque-Künstlerin Betty Rowland verheiratet. Die Ehe endete jedoch in Scheidung. Schilling, der ein starker Raucher gewesen war, starb 1957 vier Tage vor seinem 49. Geburtstag in seinem Apartment in Hollywood an einem Herzinfarkt.
Bekannt aus
FilmCitizen Kane19418.0
Film... denn sie wissen nicht, was sie tun19557.5
FilmIm Zeichen des Bösen19587.7
FilmDie Lady von Shanghai19477.3
FilmDer Glanz des Hauses Amberson19427.3
FilmBigger Than Life19567.2
FilmMacbeth – Der Königsmörder19487.3
FilmOn Dangerous Ground19516.6
FilmIn der Hölle ist der Teufel los19417.2
FilmDie Intriganten19547.1
FilmDu warst nie berückender19427.1
FilmIm Schatten des Galgens19556.8
FilmDie ewige Eva19417.2